-
Regenwassernutzung & Versickerung
-
Sickerboxen & Rigolensysteme
-
Sickerboxen
- HeitkerBloc Versickerungsmodule
- ITK Versickerungsboxen
- Sickerbox 100 Liter ohne Vlies
- Sickerbox 150 Liter ohne Vlies
- Sickerbox 150 Liter
- Sickerbox 180 Liter ohne Vlies
- Sickerbox 200 Liter ohne Vlies
- Sickerbox 200 Liter
- Sickerbox 300 Liter
- Sickerbox 400 Liter
- Sickerbox 600 Liter
- Sickerbox 700 Liter
- Sickerbox 900 Liter
- Sickerbox 1000 Liter
- Sickerbox 1200 Liter
- Sickerbox 1300 Liter
- Geotextil-Vlies
- Anschlussadapter
-
Sickerboxen
-
Versickerungssysteme für Oberflächenwasser
-
Sickerboxen & Rigolensysteme
Sickerboxen
Eine Sickerbox ist ein Kunststoffkörper, der im Erdreich als Wasserspeicher dient und dabei nahezu sein gesamtes Volumen als Hohlraum zur Verfügung stellt. Lieferbar von 150 bis 1.300 Litern, dazu der Sickerschacht für kleine Flächen und wenig Platz.
Was ist eine Sickerbox?
Eine Sickerbox ist ein rechteckiger Hohlkörper aus Kunststoff mit einem Gitter aus Stegen. Diese Bauweise hält die Erdlast aus und lässt gleichzeitig fast das gesamte Bauvolumen als Wasserspeicher frei. Im Fachhandel heißt die Box auch Rigolenbox oder Versickerungsbox.
Einzeln wird sie selten eingebaut. Üblich ist ein Block aus mehreren Boxen, in Geotextil eingepackt und über ein Zulaufrohr gespeist.
Welche Größe passt zu welcher Aufgabe?
| Volumen | Deckt ab bei sandigem Boden | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| 150 bis 300 Liter | 15 bis 30 m² | Gartenhaus, Carportdach, Terrasse |
| 300 bis 600 Liter | 30 bis 60 m² | Garage, kleines Nebengebäude |
| 600 bis 900 Liter | 60 bis 90 m² | eine Dachhälfte eines Wohnhauses |
| 900 bis 1.300 Liter | 90 bis 130 m² | ganzes Hausdach oder Dach plus Zufahrt |
Die Werte gelten für durchlässige, sandige Böden mit rund 10 Litern Speicher je Quadratmeter. Auf bindigem Boden brauchen Sie bis zum Dreifachen, also bis zu 30 Liter je Quadratmeter.
Richtwerte. Maßgebend für Planung, Bau und Betrieb von Versickerungsanlagen ist das Arbeitsblatt DWA-A 138. Was auf Ihrem Grundstück erlaubt ist, sagen Ihnen Gemeinde und untere Wasserbehörde.
Box oder Schacht?
Beide Lösungen führen Wasser in den Boden, sie tun es nur an unterschiedlichen Stellen. Die Box verteilt es über eine große waagerechte Fläche dicht unter der Oberfläche. Der Schacht bringt es punktuell in die Tiefe.
- Durchlässige Deckschicht, viel Platz im Garten: Boxen, flächig verlegt.
- Dichte Deckschicht über sandiger Schicht: Sickerschacht, der bis in die durchlässige Schicht darunter hinabreicht.
- Wenig Platz zwischen Haus und Grenze: Sickerschacht.
- Große Dachfläche, gleichmäßiger Boden: Boxen.
- Hoher Grundwasserstand: flach und breit mit Boxen, nicht tief mit einem Schacht.
So setzen Sie die Boxen
- Grube ausheben, rundum etwa 20 Zentimeter größer als der Block.
- Sohle waagerecht abziehen und ein Kiesbett von rund zehn Zentimetern einbauen.
- Vlies auslegen, mit reichlich Überstand an allen Seiten.
- Boxen setzen, Anschlüsse zum Zulauf hin ausrichten und untereinander verbinden.
- Zulauf und Entlüftung montieren, solange das Paket noch offen ist.
- Vlies schließen, seitlich mit Kies verfüllen und lagenweise andrücken.
Woran scheitern Rigolen in der Praxis?
| Symptom | Häufigste Ursache |
|---|---|
| Wasser steht nach jedem Regen im Schacht | Speicher zu klein für die angeschlossene Fläche |
| Anlage nimmt Wasser langsamer auf als früher | Vorbehandlung fehlt oder ist voll, Vlies von innen zugesetzt |
| Boxen liegen nach Jahren schief | Sohle war nicht eben oder nicht ausreichend tragfähig |
| Speicher füllt sich nur zögerlich | keine Be- und Entlüftung, die Luft kann nicht entweichen |
Das gehört dazu
Zum vollständigen System gehören Geotextil-Vlies als Umhüllung, ein Anschlussadapter für den Zulauf, ein Schlammsammler als Vorbehandlung und ein Entlüfter. Die Kombinationen aus mehreren Boxen finden Sie unter Sickerboxen und Rigolensysteme.
Häufige Fragen zu Sickerboxen
Wie viele Sickerboxen brauche ich?
Rechnen Sie 10 bis 30 Liter Speichervolumen je Quadratmeter angeschlossener Fläche und teilen Sie das Ergebnis durch das Volumen der gewählten Box. Ein Dach von 100 Quadratmetern auf sandigem Boden braucht also rund 1.000 Liter, auf lehmigem bis zu 3.000 Liter. Runden Sie lieber auf, denn eine zu kleine Rigole läuft über. Planen Sie außerdem einen Notüberlauf ein, etwa auf eine begrünte Fläche im Gefälle vom Haus weg.
Was ist ein Sickerschacht?
Ein Sickerschacht ist ein senkrechter Schacht, der das Wasser über seine Sohle und teilweise über die Wände an den Boden abgibt. Er braucht sehr wenig Grundfläche und eignet sich, wenn unter einer dichteren Deckschicht eine gut durchlässige Schicht liegt. Für große Dachflächen auf bindigem Boden ist die flächige Rigole die verlässlichere Lösung.
Kann ich Sickerboxen unter der Einfahrt einbauen?
Ja, wenn Sie die Überdeckung einhalten. Unter einer Pkw-Einfahrt sind mindestens 80 Zentimeter Erdreich über der Boxenoberkante nötig, damit die Radlast verteilt wird. Achten Sie zusätzlich darauf, dass die gewählte Box für die Belastung freigegeben ist. Im reinen Gartenbereich genügen 20 bis 40 Zentimeter.
Muss ich die Boxen in Vlies einschlagen?
Ja, ringsum. Das Geotextil hält Bodenteilchen zurück und lässt Wasser durch. Ohne Vlies wird Feinmaterial in die Hohlräume eingespült und füllt den Speicher über die Jahre von innen auf. Legen Sie das Vlies großzügig aus, schlagen Sie es oben über und überlappen Sie mindestens 30 Zentimeter.
Lassen sich Boxen später erweitern?
Solange Sie an den Block herankommen, ja. Praktisch heißt das: Sie müssen an einer Seite neu aufgraben, das Vlies öffnen, weitere Boxen ansetzen und das Vlies wieder schließen. Einfacher ist es, gleich beim ersten Einbau großzügig zu rechnen. Der Mehrpreis ist geringer als die Kosten für einen zweiten Aushub.
Wie viele Quadratmeter hängen daran?
Mit der angeschlossenen Dachfläche und einer kurzen Beschreibung des Bodens rechnen wir Ihnen das Speichervolumen aus und nennen die Zahl der Boxen. Telefon +31 341 266 636, E-Mail info@irritech.de.