Teichpumpen
Das Herzstück jeder Teichanlage ist die Teichpumpe. Sie gewährleistet die Zirkulation des Wassers zum Filtersystem und sorgt für den Rücklauf von gereinigtem Wasser. Da Teichpumpen im Regelfall nicht selbstansaugend sind, erfolgt die Aufstellung entweder getaucht (nass) oder unterhalb des Wasserspiegels bei trockener Aufstellung.
Auswahl der richtigen Teichpumpe
Die erforderliche Förderleistung (Flow) hängt vom Teichvolumen und dem Fischbesatz ab. Regelbare Pumpen bieten den Vorteil, dass die Leistung in den Wintermonaten reduziert werden kann, was die Betriebskosten massiv senkt.
Nass- oder Trockenaufstellung
Bei der Trockenaufstellung wird die Pumpe in einem separaten Pumpenschacht außerhalb des Wassers installiert. Der Vorteil liegt in der optimalen Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten. Die nasse Aufstellung erfolgt direkt auf dem Teichgrund oder einem Podest. Diese Variante ist optisch unauffällig und erfordert weniger Verschlauchung im Außenbereich.
Dimensionierung und Betriebsdruck
Die Pumpe sollte pro Stunde ca. 30-50% des Teichvolumens umwälzen. Bei einem 5.000-Liter-Teich entspricht dies einer Kapazität von 1.500-2.500 l/h. Wichtig: Berücksichtigen Sie die Förderhöhe (Hmax). Jeder Meter Höhenunterschied führt zu einem Kapazitätsverlust von etwa 20-30%. Planen Sie stets eine Leistungsreserve ein, um die Pumpe effizient und materialschonend zu betreiben.
Energieeffizienz und Steuerung
Dauerläufer verursachen hohe Stromkosten; regelbare Pumpen von Herstellern wie Blue Eco oder AquaForte ermöglichen die präzise Anpassung von Wattage und Durchfluss. Mittels integrierter Timer-Funktionen können Spülzyklen für Skimmer oder Bodenabläufe automatisiert werden. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Pumpenauslegung.